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Die erste Begegnung mit dem Zweithund, fand bei uns an einem Ort statt, der für beide Hunde neutral war. Er befand sich also nicht auf der üblichen Gassiroute von Elyon und schon gar nicht bei uns oder der Züchterin Zuhause. Das ist in meinen Augen der wichtigste Punkt, denn so haben die Hunde die Möglichkeit, sich ohne Vorurteile und ohne territoriales Verhalten kennen zu lernen. Wir trafen uns an einem Gutshof und ließen dann erst mal beide ein wenig beschnuppern. So konnten sich beide schon einmal aneinander gewöhnen und kennenlernen. Danach ging es ca. 200m zum gemeinsamen Laufen, da gemeinsames laufen ja das Rudel formen und zusammen schweißen soll.

Wie ist die Körpersprache vom Zweithund oder deinem Ersthund? 

Zeigen beide ein gegenseitiges Interesse, ignorieren sie sich oder zeigt einer von beiden sogar eine definitive Ablehnung durch seine Körpersprache? Benimmt sich einer der Hunde dem anderen dominant gegenüber und lässt sich der andere davon beeindrucken? Ist dieser vielleicht sogar ein wenig ängstlich oder sogar aggressiv? Wie verhalten sich also beide Hunde im Umgang miteinander?

Bei dieser Situation solltest du dich und deine Familie ein bisschen zurückhalten und sich nicht einmischen, sondern eher Beobachten. Außer natürlich die Situation erfordert es, wenn es zu einer offensichtlichen Konfliktsituation kommt. Ob einer deiner Hunde deine Hilfe braucht, wird er dich mit seinem Verhalten wissen lassen, indem er dich immer wieder auffordernd anschaut oder sogar verängstigt in deiner Nähe Schutz sucht. In einem solchen Moment solltest du dann eingreifen, aber ansonsten lass die beiden erst mal. Um Spannungen z. B. vorzubeugen, könnt ihr eine Runde laufen. Wenn die Hunde durch den Lauf in Bewegung bleiben, haben beide etwas anderes zu tun.

Was sind z.B. die Zeichen für Sympathie unter zwei Hunden? Haben dein Ersthund und Zweithund diese Zeichen?

  • Das gemeinsame Schnüffeln und Entdecken
  • Beide Hunde spiegeln das Verhalten des anderen, z. B. in synchronischen Bewegungen wie das gemeinsame Schwanzwedeln im Takt, das nebeneinander Laufen, das gleichzeitige Abbiegen zu sehr betörenden Duftquelle und noch vieles mehr
  • Der häufige Rollenwechsel im gemeinsamen Spiel, z. B. der Jäger wird zum “Gejagten” und wird dann wieder zum Jäger
  • Der sanft wedelnder Schwanz
  • Die entspannte Körperhaltung
  • Der sanfte Blick

Bei Elyon und Cayo zeigte sich bereits beim ersten Treffen auch bei uns Zuhause, dass sie sich sympathisch fanden. Sie sind danach nach kurzem Spielen in unserem Garten, schon auf gemeinsame Entdeckungstour durch Garten und Wohnung getobt und haben an denselben Stellen geschnüffelt.

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Cayo und Elyon am Spielen

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