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Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können.

Großbritannien, London sind sehr faszinierend oder? In nur 1 1/2 Stunden Flugzeit sitzt man in einem völlig anderen Land, aber man weiß noch nichts von der Kultur und doch durch die allgemeine Atmosphäre fühlt man sich irgendwie verzaubert. London bzw. ganz Großbritannien hat seinen eigenen Zauber und wenn etwas richtig schön ist, macht es mich sehr oft sprachlos und London hat mich auf eine wunderbare Art & Weise sprachlos gemacht. Diese Reise war einfach nur schön. Sobald man da ist, vergisst man alle Sorgen um sich herum.

Mein Kurztrip nach London war für mich eine kurze Auszeit von meinen Alltag. Der eigene Alltag ist im Gegensatz zu meiner Reise ziemlich langweilig geworden. Jeden Tag neue Abenteuer zu erleben, gehört erst mal der Vergangenheit an, obwohl man sich durch solchen Kurztrips seinen Adrenalinkick wieder holen kann – ein wenig Abenteuerluft schnappen sozusagen.

Das Abenteuer wartet …

London gab mir das Gefühl wieder ein wenig mehr zu leben. Die täglich lange To do Liste des Alltages mal ganz hinter sich gelassen und sich eher der Kultur, den Menschen und sich selbst zu widmen. Einfach ein paar Sachen aus der Ferne in Ruhe betrachten und sich dann objektiver eine Meinung bilden oder einfach gar nicht über die alltäglichen Sachen nachdenken, da man gerade im Hier und Jetzt lebt. Es tat gut vier Tage, wunderbares Essen, bestes Sonnenwetter und fremde Menschen, um sich zu genießen. Sobald man dies macht fühlt man sich frei.

Londons Zauber und Reise entspannt erleben.

Ich sagte mir: “Jetzt gerade, heute ist alles gut und lebe und genieße. Was Morgen, übermorgen oder nächstes Jahr passiert, kann niemand vorhersagen, aber auch da wird auch alles gut.”

Wir verlieren uns selbst in unseren Alltag. Ist euch schon mal aufgefallen, wenn jemand eine schlechte Laune hat wir auch ein wenig diese an uns ran lassen? Alle Einflüsse von außerhalb spiegeln sich in unserer Stimmung wieder und wieso ist das aber so? Wieso leben wir nicht einfach und versuchen unsere eigenen Stimmung zu genießen?

Es ist schwer, die Emotionen, Wünsche und Stimmungslagen anderer nicht auf uns zu projizieren und diese dann auch wieder abzulegen.

Man sollte, viel mehr auf seine eigene Stimmung achten…

Was mir immer hilft, ist, mir zu selbst zu sagen, dass ich nicht an dieser momentanen Lage verantwortlich bin, die der andere gerade durchmacht.

“Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. Wir lassen uns einfach immer zu sehr von anderen einnehmen ohne uns selbst zu entfalten.”

Shakespear

Um mich selbst zu entfalten, tat es gut wieder eine Reise zu machen und diese zu genießen. Somit ging es auf nach London. London verband ich immer mit viel Eleganz und Tee aber es stellte sich als viel mehr heraus. An jeder Ecke konnte man Neues entdecken und ich bin total beim Fotografieren aufgeblüht. Etwas was ich schleifen lassen hab, außer auf meinen Reisen. Die Architektur und Atmosphäre von London musste ich dennoch einfach einfangen.

London Tea Bus

P. S.: Noch ein kleiner Tipp von mir. Wenn ihr in eine unbekannte Stadt reist, nehmt eueren Fotoapparat mit und geht alles zu Fuß ab. Ihr werdet so viele Abenteuer an jeder neuen Ecke vorfinden und erlebt dazu noch eine Stadt komplett anders, als mit den typischen Sightseeing Touren. 

P. S. II: Steigt nie zufällig in der Weihnachtszeit  an einer “Underground Station” aus, nur um mal spontan London zu erkunden. Es könnte sich nämlich entpuppen, dass ihr bis an die frische Luft um die 200-300 Stufen hoch steigen müsst, mit einem weihnachtlichen Menschenandrang und das noch nach gefühlten 20 km zu Fuß durch die Stadt. Eure Füße werden es euch nicht danken.

Mehr zu unseren Reisen findet ihr hier.

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